Die Wissenschaft hinter der Glücksspielsucht: Was ist der Auslöser für Wettsucht?
Diese Art der Sucht ist nicht einfach nur eine schlechte Angewohnheit oder ein Mangel an Willenskraft. Sie hat vielmehr komplexe Ursachen, die psychologische, biologische und soziale Faktoren umfassen. In diesem Artikel untersuchen wir die wissenschaftlichen Grundlagen der Glücksspielsucht und beleuchten, was Menschen dazu bringt, dem Glücksspiel nicht widerstehen zu können. Eine Spielsucht hat eine Reihe unterschiedlicher Folgen, die das Leben des Betroffenen stark beeinträchtigen können. Zunächst einmal kann es zu finanziellen Problemen führen, da viel Geld für das Glücksspiel ausgegeben wird, anstatt für die notwendigen Dinge des täglichen Lebens. Wenn Du Dich für eine Schuldnerberatung entscheidest, kontaktiere am besten einen qualifizierten Experten.
Hart verdientes Geld beim Glücksspiel einzusetzen, bedeutet hart verdientes Geld zu verlieren. Sich daran in regelmäßigen Abständen zu erinnern kann ebenfalls dazu beitragen, sich von der Glücksspielsucht zu befreien. Krankhaftes Glücksspiel ist durch anhaltendes, wiederkehrendes Glücksspielverhalten gekennzeichnet, das zu klinisch signifikanten Beeinträchtigungen oder Leiden führt. Man verspürt dann ein starkes Verlangen mehr zu spielen/wetten und kann es nicht mehr kontrollieren.
In-App-Käufe, die dem Spielenden ein noch größeres Spielvergnügen versprechen, verleiten viele Betroffenen zudem, viel Geld auszugeben. Wer also glaubt, dass mit Spiele-Apps keine Gefahr besteht, Schulden zu machen, der irrt. Im Kampf gegen die Glücksspielsucht ist es entscheidend, frühzeitig Unterstützung zu suchen und Wege zu finden, diese Herausforderung zu bewältigen. Neben professionellen Therapieansätzen kann auch eine Selbsthilfe eine bedeutende Rolle spielen. In diesem Zusammenhang möchten wir auf unser Selbsthilfe Buch gegen Zwangsstörungen und Suchtverhalten hinweisen.
Auch «grosser Fisch» in den Daten
Dabei werden verschiedene Aspekte des Spielverhaltens, der persönlichen Geschichte und der sozialen Umstände berücksichtigt. Selbsttests zur Spielsuchtsind einfache und schnelle Methoden, um das eigene Spielverhalten einzuschätzen. Diese Tests bestehen oft aus wenigen Fragen und können in wenigen Minuten durchgeführt werden. Der einfache Zugang zu Glücksspielen, besonders im Internet, erleichtert den Einstieg.
- Das können zum Beispiel negative, traumatische Erfahrungen sein, die die betreffende Person in der Kindheit gemacht hat.
- Eine Angststörung etwa besteht bei Betroffenen häufig schon vor dem Beginn der Spielsucht und kann diese begünstigen.
- Grundsätzlich ist es aber ratsam, dir ein neues, verbindliches Hobby zu suchen, dass dir leidenschaftlich viel Spaß bereitet.
- Pathologische Spieler haben Konzentrationsprobleme, zittrige Hände, Schweißausbrüche, eine innere Unruhe, erhöhte Reizbarkeit, Schlafstörungen.
Denn wenn du dich mit ihnen triffst, bist du nicht in Versuchung, Geld für Glücksspiele auszugeben. Du kannst stattdessen Zeit mit ihnen verbringen und andere Dinge tun. Wenn du dich in einem Casino registriert hast und jetzt jeden Tag dutzende Werbeanrufe und E-Mails bekommst, dann ist es an der Zeit, dich von diesen Newslettern abzumelden. Diese ständigen Erinnerungen an das Casino können dich nur dazu verleiten, wieder hinzugehen und zu spielen. Wenn Du vermutest, dass Du an einer Spielsucht leidest, ist es wichtig, sich dieses Problems anzunehmen.
Dies kann helfen, die Situation zu realisieren und Ihnen helfen, sich selbst zu fragen, ob das Spielen wirklich Spaß macht oder ob es ein Problem darstellt. Die Anzeichen einer Spielsucht sind vielfältig und können sowohl körperlicher als auch psychischer Natur sein. Oft fällt es Betroffenen jedoch schwer, ihr Problem einzugestehen und sich Hilfe zu suchen. Angehörige und Freunde sollten daher besonders sensibel auf Veränderungen im Verhalten des Betroffenen reagieren. Da viele Spieler zusätzlich noch an anderen Süchten wie etwa cashwin casino an einer Alkoholabhängigkeit leiden, verstärkt das Trinken noch die betäubende Wirkung. Werden die Fragen teilweise oder komplett mit „Ja“ beantwortet, handelt es sich wahrscheinlich um eine Spielsucht.
Somit verlieren auch die nahen Angehörigen wichtige Gesprächspartner und/Vertrauenspersonen, die ihnen ansonsten vielleicht helfen könnten, den nötigen Abstand zur Situation zu gewinnen. Die Angehörigen von Spielenden fühlen sich einerseits verantwortlich für den/die Betroffene und möchten ihn/sie beschützen, und sind darum auch häufig bereit ihm/ihr Geld zu leihen. Andererseits werden sie aber auch von Gefühlen der Wut geplagt und fühlen sich vom Betroffenen/von der Betroffenen zurückgewiesen. Weltweit spielen etwa 26 % der Erwachsenen regelmäßig Glücksspiele, mit teils erheblichen regionalen Unterschieden. In Großbritannien beispielsweise wird geschätzt, dass rund 42 Millionen Menschen mindestens einmal pro Jahr an Glücksspielen teilnehmen.
Zusätzlich ist Glücksspiel nicht nur gesellschaftlich akzeptiert, sondern wird sogar zusätzlich beworben. Werbung für Lotterien, Sportwetten und neue Online Casinos mit schnellen Auszahlungen begegnen einem täglich. So konzentriert sich das Gehirn immer mehr auf das Spiel und blendet das Umfeld und andere Gedanken zunehmend aus. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper jedoch an die Ausschüttung des Botenstoffes.
Was charakterisiert krankhaftes Glücksspiel?
Die Geschichten Betroffener zeigen dir, dass es selbst bei einer intensiven Glücksspielsucht immer einen sicheren Ausweg gibt. Du kannst in solch einer Selbsthilfegruppe immer mit vollem Verständnis für deine Lage rechnen und musst dich auch nicht schämen. Viele Online Casinos sind außerdem in der Regel mit Selbstsperren ausgestattet, die du zur Prävention, aber auch zur Bewältigung deiner Spielprobleme nutzen solltest. Sperre dich damit zum Beispiel für einige Monate aus dem jeweiligen Portal aus oder gib dir selbst eine Einzahlungssperre. Genauso hilft es, wenn du deine Kreditkarte sperrst oder auflöst – oder wenn du Glücksspiel-Apps von deinem Smartphone und Computer löschst. Typische Anzeichen sind der Kontrollverlust über das Spielverhalten und ständige gedankliche Beschäftigung mit dem Glücksspiel.
Verhaltenssucht und Abhängigkeitserkrankung
Besonders Online-Glücksspiele, vor allem über mobile Endgeräte, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklung wird durch den technologischen Fortschritt und die weite Verbreitung von Glücksspiel-Apps zusätzlich begünstigt. In Deutschland ergab die repräsentative PAGE-Studie, dass rund 1 % der Bevölkerung im Laufe ihres bisherigen Lebens ein problematisches Glücksspielverhalten entwickelt hat. Epidemiologische Befunde zeigen dabei eine deutlich höhere Betroffenheit von Männern, was sich auch in der Beratungs- und Behandlungspraxis widerspiegelt.
Schamgefühle sind normal, aber denke daran, dass Therapeuten darauf spezialisiert sind, dir ohne Vorurteile oder Bewertung zu helfen. Wir möchten dir vermitteln, dass es keine Schande ist, Hilfe bei einem Therapeuten zu suchen, wenn du unter Glücksspielsucht leidest. In vielen Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gibt es spezielle Fachstellen für Betroffene und deren Angehörige. Wenn du abstinent bleiben möchtest, solltest du dich von den klassischen Triggern einer Glücksspielsucht fernhalten. Für Casino-Spieler zählen dazu blinkende Spielautomaten oder elegant gekleidete Personen an Spieltischen.
Wenn sich das Spielen vor allem auf das Wetten fokussiert, ist von einer Wettsucht die Rede. Beratungsstellen stellen häufig die erste Anlaufstelle für Hilfesuchende dar. Informiere dich über Suchtberatungsstellen in deiner Nähe, um Beratung, Hilfe und Unterstützung bei der Bekämpfung der Spielsucht zu erhalten. Die naheliegendste Auswirkung von Glücksspielsucht ist der zunehmende finanzielle Verlust, der langfristig zur Verschuldung führen kann. Die Abhängigkeit von Computerspielen und Spielen auf dem Smartphone fällt nicht unter den Begriff der Glücksspielsucht, wenn dabei nicht um einen materiellen Einsatz gespielt wird.
